Anstrengung

„Ich bin müde, die Art von Müdigkeit, die Kaffee nicht besiegen kann, der Red Bull keine Flügel leiht.“

Es ist so anstrengend jeden Morgen wieder aufzustehen. Ich bin so erschöpft jeden Morgen wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Ich weiß nicht mehr, wo ich meine Kraft hernehmen soll.

In letzter Zeit läuft alles etwas langsamer bei mir. Ich war mal ein Mensch, der morgens um 8 Uhr voller Tatendrang aufgewacht ist, sich einen Plan für den Tag gemacht hat und nach und nach alles abarbeitete. Ich stehe auch jetzt noch um 8 Uhr auf, habe einen Tagesplan, aber heute bleibe ich noch stundenlang im Bett liegen, schaffe es nicht mich aufzuraffen überhaupt erst mal ins Bad zu gehen. Manchmal schalte ich den Fernseher an, versuche mich abzulenken, um irgendwann mit schlechtem Gewissen aufzustehen und zu versuchen alles anzugehen, was so ansteht.

Der Druck, dass ich in der nächsten Woche noch eine mündliche Prüfung absolvieren und dafür lernen muss, ist sehr groß. Das ist eigentlich unnötig, denn ich liege gut im Zeitplan und es gibt nicht viel zu lernen. Aber der Gedanke, dass ich überhaupt erst mal wieder meine Bücher aufschlagen und mich dazu motivieren muss anzufangen, zieht mich runter. Trotzdem ist dieser Druck wahrscheinlich ganz gut für mich. Er hält mich über Wasser, lässt mich nicht untergehen. Ich bin froh, wenn in der nächsten Woche die Uni wieder los geht, die Semesterferien vorbei sind und ich so etwas wie einen Alltag habe.

Ich habe Angst komplett verschluckt zu werden. Leben ist grad so ermüdend, so anstrengend.

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